Das Y-CARE-Projekt setzt seine Mission fort, Jugendarbeiter:innen in ganz Europa zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur um Aktivitäten zu psychischer Gesundheit und Resilienz, sondern auch um mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Organisationsstrukturen.
ESG ist ein Rahmenkonzept, das Organisationen dabei hilft, ihre Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und verantwortungsvolle Unternehmensführung zu bewerten. ESG-Prinzipien werden in Europa immer wichtiger. Sie beeinflussen, wie Organisationen arbeiten, Entscheidungen treffen und zu nachhaltiger Entwicklung beitragen.
Im Rahmen der Kampagne beschäftigten sich die Projektpartner:innen mit den drei Hauptbereichen von ESG:
Umwelt: Dazu gehören Klimaschutzmaßnahmen, Energieeffizienz, Abfallmanagement, Schutz der Biodiversität und die Verringerung negativer Umweltauswirkungen.
Soziale Verantwortung: Dabei geht es um das Wohlbefinden von Mitarbeiter:innen, Vielfalt, Inklusion, Menschenrechte, Engagement in der Gemeinschaft und faire Beziehungen zu Interessengruppen.
Governance / verantwortungsvolle Führung: Dazu zählen Transparenz, Rechenschaftspflicht, ethisches Management, die Einhaltung von Regeln und Gesetzen sowie verantwortungsvolle Entscheidungsprozesse.
Die Kampagne zeigte außerdem, warum ESG heute für Gesellschaft und Organisationen wichtig ist. Gute ESG-Praktiken stärken Vertrauen, verbessern Transparenz, fördern Innovation, machen Organisationen attraktiver für Investitionen und unterstützen langfristige Nachhaltigkeitsziele. Gleichzeitig schaffen sozial verantwortliche Organisationen oft gesündere und unterstützendere Umfelder für Mitarbeiter:innen und Gemeinschaften.
Durch die Einbindung von ESG-Themen in die Y-CARE-Initiative unterstreicht das Projekt die Bedeutung resilienter, ethischer und nachhaltiger Strukturen in der Jugendarbeit in Europa.
Mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Führung hängt eng mit Wohlbefinden, inklusiven Gemeinschaften und der Stärkung von Jugendarbeiter:innen zusammen. So können sie zu wichtigen Akteur:innen für positive Veränderung werden.
