Y-CARE stärkt Jugendbetreuer:innen bei LTTA-Schulung in Athen

Vom 19. bis 21. November 2025 kamen die Partner des Projekts Y-CARE – Youth-Centered Approaches for Resilience and Empowerment in Athen zu einer intensiven Lern-, Lehr- und Schulungsaktivität (LTTA) zusammen, die von IASIS in ihrem Hauptquartier ausgerichtet wurde. Die Veranstaltung bot Jugendbetreuer:innen und den beteiligten Organisationen praxisnahe Werkzeuge zur Stärkung emotionaler Resilienz, zur Förderung des Bewusstseins für mentale Gesundheit sowie zur Entwicklung nachhaltiger Selbstfürsorgepraktiken.

Der erste Schulungstag begann mit einer Einführung in die Ziele des Programms und führte anschließend durch verschiedene thematische Lerneinheiten. Die Teilnehmenden setzten sich mit dem Konzept von Burnout, Strategien zum Aufbau emotionaler Belastbarkeit, der Balance von Berufs- und Privatleben sowie dem Setzen gesunder Grenzen auseinander. Ebenso standen die Vertiefung von Kommunikationskompetenzen und emotionaler Intelligenz im Mittelpunkt. Die Sessions wurden von IASIS, BildungsLab und IDEA geleitet und verbanden fundierten theoretischen Input mit interaktiven Gruppenaktivitäten.

Am zweiten Tag richtete sich der Fokus auf Peer-Unterstützung durch ISUM, den Aufbau kooperativer Arbeitskulturen und die Stärkung struktureller Angebote zur mentalen Gesundheit in Jugendorganisationen. Vertiefende Methoden zur langfristigen Selbstfürsorge, persönlichen Reflexion und zur Integration nachhaltiger Alltagsroutinen wurden von Tandem Plus und QC vorgestellt. Offene Diskussionen und Fragerunden ermöglichten den Teilnehmenden, Erfahrungen zu teilen und den Transfer in ihre jeweiligen lokalen Kontexte zu reflektieren.

Das LTTA schloss mit einer gemeinsamen Nachbereitung und einer Bewertung des Projektmanagements ab. Diese stärkte die Zusammenarbeit der Partner und definierte die nächsten Schritte im weiteren Projektverlauf. Insgesamt stellte das Treffen in Athen einen wichtigen Meilenstein für Y-CARE dar: Es vermittelte wertvolles Wissen, förderte den kollektiven Austausch und bekräftigte das gemeinsame Ziel, ein gesünderes und unterstützendes Umfeld für junge Menschen in ganz Europa zu schaffen.

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