Am 26. Februar 2026 brachte das Y-CARE Empathy Lab erfolgreich Pädagog:innen, Jugendarbeiter:innen und Fachkräfte aus ganz Europa zu einem inspirierenden Online-Webinar zusammen. Im Mittelpunkt standen Empathie, Resilienz und das Wohlbefinden von Menschen, die mit jungen Menschen arbeiten.
Die 90-minütige Session schuf einen kollaborativen Raum für Reflexion, Austausch und die Weiterentwicklung jugendbezogener Trainingsansätze. Die Teilnehmenden beteiligten sich aktiv und zeigten damit deutlich, wie groß der Bedarf an praktischen Tools und offenem Austausch rund um emotionale Kompetenz in der Jugendarbeit ist.
Fachlicher Input zu Burnout und Stressbewältigung
Ein besonderes Highlight des Webinars war die Live-Keynote von Michał Kwiatkowski, PhD, DSc, Professor an der Maria-Grzegorzewska-Universität (APS). In seinem Vortrag beleuchtete er aktuelle Entwicklungen rund um beruflichen Burnout bei Jugendarbeiter:innen und betonte die steigenden emotionalen Anforderungen an Fachkräfte, die junge Menschen begleiten.
Zudem stellte er praxisnahe Methoden zur Stressbewältigung und zum Aufbau von Resilienz vor. Die Teilnehmenden erhielten konkrete Strategien, die sie direkt in ihrem Arbeitsalltag anwenden können, um ihr eigenes Wohlbefinden zu schützen und langfristig engagiert zu bleiben.
Interaktiver Austausch und Review der Trainingsmaterialien
Der interaktive Rahmen stärkte das gemeinsame Lernen und den europäischen Netzwerkgedanken. Ein weiterer Programmpunkt war die gemeinsame Evaluation der Y-CARE-Trainingsmaterialien für Pädagog:innen. Ziel war es sicherzustellen, dass die entwickelten Materialien wirklich auf die realen Herausforderungen in der Praxis reagieren.
Außerdem wurde die Y-CARE E-Learning-Plattform vorgestellt, die die kontinuierliche berufliche Weiterentwicklung durch praxisorientierte und leicht zugängliche Online-Inhalte unterstützt.
Starkes Engagement und positives Feedback
Das Y-CARE Empathy Lab Webinar stieß auf großes Interesse und erhielt sehr positives Feedback. Besonders geschätzt wurden der fachliche Input, die Möglichkeit zum Peer-Austausch sowie die praxisnahe Ausrichtung der vorgestellten Materialien.
Die hohe Beteiligung unterstreicht die Bedeutung empathiebasierter Ansätze und gezielter Wohlbefindens-Unterstützung in der Jugendarbeit – und bestärkt Y-CARE in seinem Anspruch, Fachkräfte in ganz Europa mit hochwertigen, wirkungsvollen Tools für die Begleitung junger Menschen auszustatten.
